Musikjournalismus

"Über Musik schreiben, ist wie zu Architektur tanzen" sangen früher "...but alive" und hatten damit nicht ganz Unrecht. Musikjournalisten sind die Rockstars unter den Schreiberlingen, weil sie die hohe Kunst beherrschen Musik in Worte zu fassen. In dem Workshop wollen wir dich auf dem Pfad zu der hohen Kunst begleiten. Dazu werden wir dir die Geschichte des Musikjournalismus näher bringen, verschiedene Darstellungsformen (Rezension, Feature, Interview) beibringen und zu guter Letzt auch versuchen, diese Arbeit in einem praktischen Fanzine enden zu lassen.

Geplantes Camp-Medium: Fanzine
Verfügbare Plätze:
15
Mitzubringen: Schreibmaterial, von euch gern gelesene Musik-Magazine (falls vorhanden). Super wären auch das Mitbringen eines CD- oder mp3-Players, eines Aufnahmegerätes

Erwartungen an die Teilnehmenden

Dieser Workshop richtet sich sowohl an Journalistinnen und Journalisten, die schon ein bisschen Erfahrung im Schreiben haben, als auch an Anfängerinnen und Anfänger. Erfahrungen aus der Praxis sind sehr willkommen, aber nicht zwingend erforderlich. Was du brauchst, ist Teamgeist, Kreativität, Freude am Schreiben und ein bisschen Musikgenuss, der über "Alles was im Radio kommt" hinausgeht.

Auszüge aus dem Workshop-Programm

Der rote Faden dieses Workshops werden die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sein. Wir möchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Besonderheiten des Musikjournalismus hinweisen und setzen dafür gewisse Erfahrung im Umgang mit Schreiben voraus. Die Geschichte des Musikjournalismus wird vermittelt, um die eigene Arbeit besser reflektieren zu können. Dazu kommen verschiedene Darstellungsformen (z.B. Rezension, Feature, Interview). Der meiste Spaß soll dabei jedoch auf der praktischen Seite liegen, so dass die Teilnehmenden eigene Rezensionen zu Alben erstellen oder Reportagen über ein Musikgenre schreiben. Wir hoffen, diese Arbeiten in einem Fanzine der alten Schule enden zu lassen.

Referenten

Ory Daniel Laserstein, 22, studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Klagenfurt. Er hat schon viele Workshops und Seminare für die Jugendpresse gemacht und war u.a. Projektleiter der Jugendmedientage 2006 in Berlin im Deutschen Bundestag.

Andreas Weiland studiert mit seinen 23 Jahren Politik- und Kommunikationswissenschaft in Münster und kommt gerade aus Klausenburg, Rumänien zurück. Er betreibt nebenbei das Weblog „Ohrenflimmern.de". 2005 war er unter anderem Projektleiter der Jugendmedientage in Hamburg. In den letzten Jahren schrieb er für die Berliner Zeitung und war Chefredakteur des Jugendmagazins „Häfftmäg".

 

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